Kinder von heute, Visionäre von morgen!

Dienstag 13. März. Endlich war es so weit: Till (9) und sein Freund Pascal (10) konnten sich endlich den HyperPod an der Hochschule Emden/Leer ansehen. Das zweistündige Treffen mit den jungen Schülern entstand aus einem Brief heraus, den Till dem Team direkt nach der Competition in L.A. geschrieben hatte. Durch sein Buch „Alles was ich wissen will“ ist er auf das Konzept Hyperloop aufmerksam geworden. Er habe unseren Wettbewerb genau verfolgt, doch seien noch viele Fragen offen. Die haben wir natürlich versucht den beiden zu beantworten.

Eine von Tills Fragen war, wie lange der Hyperloop braucht, um von der Höchstgeschwindigkeit zum Stehen zu kommen. Eine klasse Frage, die Lukas ihm mit ein wenig Kopfrechnen beantworten konnte: Wenn man genauso bremst, wie man beschleunige, würde man ca. in ein bis zwei Minuten zum Stehen kommen. Eine andere Frage bezog sich auf den Magnetismus des Pods: Er fragte, ob es möglich sei, im Flugzeug magnetische Teile mitnehmen zu können. Lukas erklärte ihm, dass dies nicht so einfach wäre und dass es in Los Angeles extra Sicherheitsabsperrungen gäbe, um die Mitglieder vor den starken Magneten zu schützen.

Aber auch wir hatten Fragen an die Jungen. Auf die Frage von Yekta, wohin sie gerne mit dem Hyperloop reisen möchten, kamen antworten, die von Deutschland gar nicht weiter entfernt sein könnten: Hawaii und China. Mit dem Hyperloop wird es ja schließlich möglich gemacht, große Strecken schnellstmöglich zu bewältigen. Auch könnten sich die beiden vorstellen, später ein Teil des Teams von HyperPodX zu werden.

Danach haben die zwei Schüler den Pod, speziell die Bremsen, genauer unter die Lupe genommen. Das Konzept haben sie schnell verstanden, sodass selbst so mancher Ingenieur noch etwas lernen konnte. Auch haben wir ihnen auf Fotos die Röhre von SpaceX in L.A. gezeigt, in welcher sich der Pod befinden wird und Raketenteile, die von SpaceX gebaut werden. Neben weiteren Themen, wie z.B. dem SpaceX Hauptquartier und der erfolgreichen Landung einer Rakete, fiel das Gespräch auf Außerirdische, die vielleicht mit dem im Weltraum schwebende Tesla zur Erde gelangen.

Schließlich haben wir sie gefragt, was es ihrer Meinung nach noch so für Transportmittel in der Zukunft geben sollte. Neben dem Hyperloop, fantasierten die Jungen von „fliegenden Schiffen“ und „fahrenden Raketen“. Der Kreativität sind halt keine Grenzen gesetzt! Vielleicht werden eines Tages diese Visionen, genauso wie der Hyperloop, von jungen Ingenieuren/innen in die Tat umgesetzt!

Children are the visionaries of the future!

On Tuesday, the 13th of March, Till (9) and his friend Pascal (10) got to see the HyperPod at the university of applied sciences Emden/Leer. This event, which expanded over two hours, was initiated, because of a letter written by Till. He became aware of the concept Hyperloop by a book of his, called “Alles was ich wissen will”. Moreover, he said, that he has followed our competition very closely, but there were still some questions left. Of course, we tried to clarify those:

Once he asked, how long the Hyperloop would take, to brake itself from maximum speed. This interesting question was answered by Lukas. If the Pod slows down in the same way, that it was sped up, it would take around one or two minutes for it to not move anymore.  Another question related to the magnetism of the Pod: Till wondered, whether it was possible to take magnetic parts in the plane. Therefore, Lukas told him, that this was very difficult and that there are even special exclusion zones on the SpaceX Campus to protect the team members from the strong magnetism.

But we had some questions for the boys as well. Yekta, for instance, asked them, where they would like to travel with the Hyperloop. The locations of choice couldn’t be any farther away from Germany: Hawaii and China. Till wanted to see the volcano and the beach of Hawaii, Pascal liked to be in China for the newest video games. Eventually the Hyperloop will make it possible travelling long distance destinations within a small amount of time. Moreover, both can imagine to be a team member of the HyperPodX team in the future.

After that, the boys were able to examine the Pod, especially the brakes, very carefully. We were amazed, how quickly they understood the concept of the Pod. Furthermore, we showed them pictures of the tube in L.A., where the Pod will be tested, and sections of a rocket, built by SpaceX. Along with many other topics, like the SpaceX headquarters and a successful landing of a rocket, we were also talking about aliens, coming to earth with a Tesla car.

Finally, we asked them, what modes of transportation may exist in the future. Besides the Hyperloop, the boys dreamed of “flying ships” and “driving rockets”. There are no limits in creativity! Maybe those visions will be realised by young engineers someday, just like the Hyperloop!